Ozonid-Therapie nach Dr. Steidl

Rote Kreise

Ozonid-Therapie – Wirksame Hilfe bei Symptomen und Krankheiten durch Parasiten, Bakterien, Viren und Pilze


Veranstaltungsbericht einer internen Apothekenfortbildung

Am 11.7.2018 erhielten wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klösterl-Apotheke, von Herrn Dr. Gerhard Steidl persönlich eine Vorstellung seiner „Therapie nach Dr. Steidl“. Dabei handelt es sich um eine alternative Phytotherapie kombiniert mit Aktivsauerstoff.

Zur Person
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Gerhard Steidl war von 1975 bis 2005 als Wissenschaftler an der Universität Erlangen-Nürnberg in den Fachgebieten Oberflächenchemie, Chemische Reaktionstechnik, Instrumentelle Analytik und Biochemie tätig. Ab 1992 entwickelte Dr. Steidl die Synthese von anwendbarem Aktivsauerstoff aus natürlichen Fetten und Pflanzenölen (Ozonide) in Zusammenarbeit mit Universitäten und Instituten in Erlangen, Mainz und Tübingen und untersuchte den Wirkungsmechanismus zwischen Ozoniden und eukaryontischen Zellen – normalen und malignen – in wissenschaftlichen Zellkulturversuchen. Diese Arbeiten wurden von der Karl- und Veronica Carstens-Stiftung in Essen von 1995 bis 2000 gefördert mit dem Ergebnis der praktischen Anwendung des Aktivsauerstoffs und der Herstellung nach GMP-Richtlinien.

Altes Wissen neu entdeckt
Schon 1916 bekämpfte der amerikanische Arzt Dr. James Todd mit der Ozonid-Methode Infektionskrankheiten bei Menschen und Tieren. Bis zur Entdeckung des Penicillins wurde diese Methode auch in Kliniken gegen Viren, Pilze, Bakterien und zur Wunddesinfektion verwendet. Danach geriet sie in Vergessenheit.
Diese Therapieform hat Dr. Steidl wiederentdeckt und weiterentwickelt. Für ihn ist es biologische Realität, dass im menschlichen Körper eine Vielzahl von Bakterien und Parasiten leben. Körperfremde Zellen leben symbiotisch und parasitisch mit den menschlichen Zellen. Als Beleg dafür zitierte Dr. Steidl das Lehrbuch der Protozoenkunde sowie die Erkenntnisse von Dr. Alfons Weber über pathogene Protozoen im Tumorgewebe. Normalerweise würden diese vom gesunden Organismus in Schach gehalten bzw. abgetötet. Sei der Körper jedoch geschwächt, könnten sich die Erreger schnell vermehren und lösten Krankheiten aus. Als Gründe für die Schwächung nannte Dr. Steidl Umweltbelastungen, Stress, chronische Erkrankungen oder einfach das Älterwerden. Ein gestörtes biologisches Gleichgewicht im menschlichen/tierischen Organismus bilde u.a. den Nährboden zur Vermehrung pathogener Mikroorganismen unterschiedlichster Art. Nach Dr. Steidl nisteten sich die meist anaeroben Erreger ins Zwischenzellgewebe ein und verbrauchten viel Eisen und Zucker. Dadurch stehe weniger Eisen für den Sauerstofftransport in den Erythrozyten zur Verfügung. In der Folge sinke der Sauerstoffgehalt im Gewebe, und die Lebensbedingungen für die anaeroben Erreger würden immer besser.
Zu wenig Sauerstoff im Organismus führt zusätzlich zu einer Schwächung des Immunsystems. Auch krankmachende Verhaltensmuster wie falsche Ernährung oder Bewegungsmangel verstärken diesen Effekt der Hypoxie.

Wirkprinzip der Therapie
An diesem Punkt setzt die Therapie nach Dr. Steidl an und hilft dem Körper, sich selbst zu helfen. Ziel der Therapie ist, durch die Gabe von Aktivsauerstoff den Sauerstoffgehalt im Organismus zu erhöhen. Die meist anaeroben, also ohne Sauerstoff lebenden, Keime (z.B. Clostridien, Borrelien, Candida) kommen mit dieser Milieu-Veränderung nicht zurecht und sterben ab.
Die Effektivität der Sauerstoff-Rezepturen (Ozonide) wird durch antibiotische Pflanzenöle breitbandig verstärkt.

Ozonide
Um ausreichend Sauerstoff in den Körper schleusen zu können, hat Gerhard Steidl sogenannte Ozonide entwickelt. Die Rezepturen aus Rizinus- und Olivenöl sind mit Ozon aus Luftsauerstoff angereichert. Im Körper soll durch Abgabe des Sauerstoffs ans Gewebe ein Milieu geschaffen werden, in dem viele Keime, Pilze und Parasiten nicht mehr lebensfähig sind. Gleichzeitig werden durch den Sauerstoff Abwehrkräfte angeregt. Das entlastet das Immunsystem, Blutwerte können sich normalisieren.
Eine ganzheitliche Begleittherapie mit Darmreinigung und Ausleitung der Giftstoffe unterstützt die Sauerstoff-Rezepturen. Die Betreuung durch einen erfahrenen Therapeuten ist sehr anzuraten.

Kombination mit ätherischen Ölen
Um die Viskosität und die Wirkungsbreite zu verbessern, hat Dr. Steidl insgesamt 11 verschiedene Ozonid-Rezepturen in unterschiedlicher Kombination mit ätherischen Pflanzenölen entwickelt, von denen 10 Mischungen in Deutschland verkehrsfähig sind.

Ozonid-Rezepturen
Alpha enthält ausschließlich den Aktivsauerstoffkomplex, während Jota eine reine Mischung von ätherischen Ölen darstellt.
Beachten Sie bitte zu den verschiedenen weiteren Ozonid-Rezepturen (Beta, Gamma, Delta, Epsilon, Zeta, Kappa, Lambda, My) die Tabelle im Flyer.

Anwendung
Die Auswahl der passenden Ozonide sowie die Dosierung werden individuell ermittelt. Dafür stehen für Therapeuten Testsätze zur Verfügung.
Ozonide können äußerlich, innerlich sowie zur Mundspülung angewendet werden. Dr. Steidl empfiehlt die Einnahme in Wasser, tropfenweise einschleichend.

Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt seiner Erfahrung nach 4 - 6 Wochen mit 3 x 12 (bis 20) Tropfen, einschleichend mit 3 x 1 Tropfen begonnen und täglich um je einen Tropfen gesteigert. Die Regel für die Ozonid-Behandlung: Je höher die Parasiten-Belastung, desto geringer die Dosis!

Nicht geeignet ist die Therapie nach Dr. Steidl für Schwangere, für Patienten unter Einnahme von Psychopharmaka und Blutverdünnern und bei bestehenden Allergien gegen einen Rezepturbestandteil.

Einsatzmöglichkeiten
Die Anwendung der Ozonid-Rezepturen hat sich nach Dr. Steidl bewährt bei Fuß- und Nagelpilz, Mundgeruch und Zahnfleischentzündungen, bei Ekzem, Hauterkrankungen und unreiner Haut, zur Darmsanierung(d.h. Rückkehr zu normaler Darmtätigkeit) und bei Blähungen, bei Borreliose, bei Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen, bei Darm- und Scheidenpilz, sowie bei chronischer Müdigkeit.

Anhand einiger Beispiele zeigte Dr. Steidl die Schwerpunkte einzelner Rezepturen auf.
So würden die Rezepturen Alpha, Beta und Jota vor allem äußerlich angewendet bei Haut- und Nagelpilzen und zur Mund- und Rachenhygiene. Zur Darmsanierung habe sich die Rezeptur Gamma äußerst effektiv gezeigt. Die Rezeptur Delta könne u.a. bei vaginalen Candida-Infektionen lokal eingesetzt werden, indem sie mit Wasser verdünnt auf einen Tampon getropft werde. Eine 15-minütige Anwendung über 14 Tage hinweg zeige sehr gute Ergebnisse in Kombination mit einer Einnahme von 3 x täglich 1 Tropfen in Wasser.
Die Ozonid-Rezeptur Zeta stellte Dr. Steidl aufgrund ihrer Breitbandwirkung heraus. Sie zeige gute Ergebnisse in der Beseitigung von Belastungen mit Borrelien und auch in der Symptomlinderung bei chronischen Erkrankungen. Daneben habe sich eine einmonatige Kur zwei Mal jährlich im März und im November mit 3 x 10 Tropfen zur Milieureinigung bewährt.

Das Team der Klösterl-Apotheke bedankt sich sehr herzlich bei Dr. Steidl für die spannenden Ausführungen, neu gewonnenen Erkenntnisse und das geduldige Beantworten all unserer Fragen.
Wir fanden die Ansätze der Ozonid-Therapie hochinteressant und möchten mit diesem Bericht auch unseren Infoportal-Lesern die Therapie nach Dr. Steidl vorstellen.


                                        Maria Hoderlein



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